26.1.12
wild heart
8.12.11
Schwarz - Weißserie #1 : "Hinding"

Ideenfindung/ Problematik:
Es war schon gegen Mittag, als wir uns entschieden etwas Essen zu gehen. Dabei hatten wir eine lange Diskussion darüber, ob es sich lohnen würde, in das Affenhaus zu gehen um dort ein paar Bilder von Menschenaffen zu erstellen. Auf der Contra-Seite standen die Argumente, dass die Zeit sehr knapp war und die dreckigen Scheiben die Bildqualität stark beeinträchtigen würden. Auf der Pro-Seiten standen lediglich die zwei sehr schwachen Argumente, dass das Affenhaus auf dem Weg zu den anderen Gehegen liegt und eine große Auswahl an Fotografien von Vorteil wäre.
Trotz der stark überwiegenden Gegenseite, entschlossen wir uns letztendlich doch dazu den Affen eine Chance zu geben.
Im Affenhaus waren die Bedingungen dann doch schlechter als erwartet, große Menschenmengen verhinderten den direkten Blick auf den Käfig und kleinen Kindern war es gelungen die ganze Scheibe mit ihren kleinen fettigen Handabdrücken zu übersähen. Des Weiteren gab es nur sehr wenig direktes Sonnenlicht, wodurch die Belichtungszeit in Mitleidenschaft gezogen wurden. Wir waren zuerst gezwungen zu blitzen um verwacklungsfreie Bilder zu erhalten. Doch die Scheiben reflektierten den Blitz und legten einen milchigen Schleier über das Bild, was diese Bilder unbrauchbar machte. Daher blieb uns nichts anderes übrig als die Lichtempfindlichkeit des Kamerasensors zu erhöhen. Der Nachteil davon war, eine wesentlich schlechtere Bildqualität die wir eigentlich vermeiden wollten. Zusätzlich dazu, reichte selbst diese Maßnahme nicht aus, um in der dunklen Umgebungen verwacklungsfreie Bilder zu erzeugen.
Schließlich bewegte sich ein Teil der Menschenmenge weg, was uns erlaubte direkt an der Scheibe zu stehen, dadurch war es uns erlaubt, die Kamera wesentlich sicherer, stabiler und ruhiger zu halten. Dies führte dazu, dass wir unter hoher Konzentration scharfe Bilder erzeugen konnten.
Umsetzung/Komposition:
Unser Ziel war es, das furchteinflößende, gewaltige Bild des Menschenaffens, welches uns durch Filme wie King Kong oder Planet der Affen so wie Meldungen darüber, dass Menschen von Affen angegriffen, verletzt oder sogar getötet wurden zu widerlegen.
Dies schien letztendlich einfacher als erwartet zu werden, denn die Affen waren sehr aktiv und verspielt. Man sah immer wieder wie sie miteinander interagierten, sich umeinander kümmerten, sich pflegten oder miteinander spielten.
Dies war sowohl zwischen gleichaltrigen Tieren aber auch zwischen Jungtieren und Erwachsenen klar erkennbar und selbst der größte und mächtigste Affe wirkte ganz friedlich und ruhig, als er sich einmal zurücklehnte und sich von dem Spielen ausruhte.
Letztendlich haben wir uns aber nicht für diese Bilder entschieden, sondern für ein anderes, aus dem Hintergrundgeschehen heraus viel ausdrucksstärkeres.
Das Bild zeigt ein Muttertier, welches zu Beginn sehr verängstigt wirkte und auf die großen Kameras unruhig reagierte, selbst wenn nicht geblitzt wurde. Auch wenn die Menge einmal lauter war oder viele Leute umher gelaufen sind, wirkte das Tier sehr nervös. Schließlich hatte es sich hinter einem breiten, von der Decke hängenden Stoffband versteckt und schielte mit dem eigenartigen Blick immer wieder, abwechselnd links und rechts vorbei zu der Menge, während es sich an einem Seil festhielt.
Darin sahen wir das Motiv, welches wir gesucht hatten, eine Affe der selbst sehr viel Angst vor den Menschen und der lauten Kulisse hatte. Dennoch herrschte nach wie vor die Verspieltheit des Tieres, dadurch, dass es immer wieder an den Seiten vorbeischaute und dabei seinen Blick ständig veränderte.
Auch die Farbgebungen passte perfekt, denn der Affe hob sich sehr schön, von dem angenehm strukturieren Hintergrund, dessen beruhigende Wirkung durch den Einsatz der Tiefenunschärfe verstärkt wurde, ab. Er nimmt außerdem nicht zu viel Platz im Bild ein und das Band so wie das Seil bilden harmonische Geraden, welche das Motiv passend in das Gesamtbild einfügen.
8.11.11
Grundlagen der Fotografie: Die Brennweite
- Brennweite * Cropfaktor des Sensors = effektive Brennweite
- Festbrennweiten (Objektive, deren Brennweite nicht variabel ist, diese sind hauptsächlich Profiobjektive, da eine Festbrennweite die Optimierung des Objektives auf die jeweilige Brennweite erlaubt).
- Zoomobjektive (Sind das Gegenstück zu Festbrennweiten. Ihre Brennweite ist variabel, was zu mehr Komfort aber einbußen in der Qualität führt. Daher sind sie die perfekten Reiseobjektive).
- Normale Objektive (Diese Objektive stellen den Bildausschnitt in etwa so da, wie der Mensch die Szene mit seinem Augen sehen würde. An einer Großbildkamera wäre dies die Brennweite 50mm).
- Weitwinkelobjektive (Diese Objektive verfügen über eine möglichst geringe Brennweite, sie sind optimal für Architektur- und Landschaftsfotografie oder in allen Situationen in denen ein geringer Abstand zwischen Motiv und Fotograf vorherrscht).
- Teleobjektive (Sie bilden das Gegenstück zu den Weitwinkelobjektiven und sind dafür ausgelegt weit entfernte Objekte möglichst groß abzubilden. Daher finden sie ihren Einsatz in der Naturfotografie).
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| Urheber:Armin Küblbeck // Lizenz & Quelle |
Unterschiede zwischen Tele- & Weitwinkelobjektiv bei der Darstellung:
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| Wie man sehen kann ist die Uhr immer gleich groß, der Hintergrund aber unterschiedlich stark gestreckt. |
14.10.11
Grundlagen der Fotografie #3: Die Lichtempfindlichkeit bzw. ISO
Neben den schon genannten Einstellungen, Blende und Verschlusszeit, gibt es eine weitere Einstellung, die man an einer DSLR einstellen kann, um seine Bilder zu optimieren. Im Manuellen Modus lässt sich die Lichtempfindlichkeit des Sensors bestimmen. Doch was für Auswirkungen hat dies? Eine Beschreibung zur ISO lesen sie hier:![]() |
| Vergleich des Bildrauschens bei verschiedenen ISO-Werten. Ein Blitz wurde zu Hilfe genommen, damit die Einstellungen der Blende und der Verschlusszeit gleich bleiben konnten. |
7.10.11
Grundlagen der Fotografie #2: Die Verschlusszeit
Als Verschlusszeit wird die Belichtungszeit bezeichnet, die durch einen Kameraverschluss gebildet wird. Die Steuerung erfolgt entweder rein mechanisch oder elektronisch. (Wikipedia)
Sobald sich das Motiv in Bewegung befindet, empfiehlt es sich, für ein scharfes Foto, eine möglichst kurze Verschlusszeit zu wählen, umso schneller das Motiv ist, umso kürzer die Verschlusszeit.
| Bewegungsunschärfe 1/20s + Mitschwingen |
| Bewegungsunschärfe 1/20s + Zoom |
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| Lightart, BULB, mit einer Lichtquelle wurde die weiße Silhouette gezeichnet und anschließend das Gras und ausgewählte Bereiche des Autos angeleuchtet um Highlights zu setzen. |
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| Lightart, BULB die Rücklichter vorbeifahrender Fahrzeuge wurden eingefangen und die Bewegung der Wolken um dem Bild zusätzliche Dynamik zu geben |
29.9.11
Update: Grundlagen der Fotografie, Blende
Dazu kam:
- Beispielbild: Vergleich der Tiefenunschärfe bei verschiedenen Blendeneinstellungen.
- Wie entsteht die Unschärfe.
- Welchen Einfluss kann ich jenseits der Blendeneinstellungen auf die Tiefenunschärfe nehmen?.
24.9.11
Welche Stockagenturen gibt es?
Wenn man Bilder verkaufen möchte, muss man sich natürlich Gedanken machen, was die lukrativsten Anbieter sind. Wir haben in der bisherigen Zeit, in welcher wir Stockfotografie thematisieren, uns auf zwei Stockagenturen, Fotolia und Shutterstock, spezialisiert und stellen diese im Folgenden vor.
Die bekannteste Stockagentur im europäischen Raum ist Fotolia. Fotolia ist geradezu der Marktführer in Europa und glänzt mit einem großen Angebot und hohen Nachfragequoten von Kunden. Die Mitgliedschaft bei dieser Agentur ist kostenlos und das Anbietermenü ist komplett auch auf Deutsch zugänglich. Voraussetzung für die Mitgliedschaft ist jedoch das Einhalten von Nutzungsbedingungen die folgende Punkte umfassen:
- Der Nutzer muss volljährig sein
- Man selbst ist der Urheber aller hochgeladenen Bildern
- Man muss die Berechtigung für die kommerzielle Verwertung aller geschützten Elemente, wie zum Beispiel Logos, besitzen
Der Anbieter erhält nach Kauf eines Produktes eine Umsatzbeteiligung, welche sich nach der Exklusivität des Anbieters richtet. Diese Umsatzbeteiligung liegt zwischen 20% - 63% für Einzeldownloads und 0,25 Credits – 0,40 Credits für Bilder im Abonnement.
Der Anbieter hat die durch die 24h Abrufzeit seiner Bilder die Chance sich einen guten Nebenverdienst im Monat zu erwerben.
Shutterstock ist ähnlich aufgebaut wie Fotolia, jedoch unterscheiden sich beide Agenturen dadurch, dass Shutterstock hauptsächlich auf dem Abo-Prinzip basiert. Der Kunde zahlt somit einen Festbetrag im Monat und darf täglich 25 Bilder herunter laden.
Als neuer Anbieter verdient man pro verkauftem Bild 0,25 Cent, ab einer Einnahme von 500$ steigt man dann auf und wird mit 0,33 Cent entlohnt, so schraubt sich dies immer höher.
Es dauert somit eine Weile, bis man einen guten Verdienst vorzeigen kann, jedoch ist dies mit Konsequenz und Freude an der Fotografie schnell zu meistern.
Um sich bei Shutterstock anzumelden benötigst du ein Anmeldeformular und eine Kopie deines Personalausweises, sowie die Einverständnis der Nutzungsbedingen, welche denen von Fotolia entsprechen, was jedoch auch auf der Website erklärt wird.
Die neueste Innovation hat sich Ende letzten Jahres bei Shutterstock aufgetan. Die anfangs rein englischsprachige Agentur ist nun auch auf Deutsch verfügbar.
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Fotolia und Shutterstock sind folglich die vorzeige Stockagenturen auf dem internationalen Markt und glänzen mit Übersicht und gutem Handling für Anbieter sowie Qualität und Masse für Kunden
Das erste jemals geschossene Foto
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Zwei Jahre später, im Jahr 1838 wurde folgendes Foto geschossen. Es ist somit die erste Fotografie, auf welcher Menschen zu sehen sind.
Wo wir also schon beim Thema Menschen sind, kommt dieses Selbstportrait von Robert Cornelius ins Spiel, denn es stellt das erste fotografische Portrait dar. 1839 schoss er das Bild von sich selbst, vor dem Geschäft seiner Eltern und eröffnete kurz darauf auch schon sein eigenes Fotogeschäft.
Beenden möchten wir diesen Beitrag mit einem etwas außergewöhnlicherem Foto, nämlich dem ersten Bild, welches seinen Weg in das Internet gefunden hat:
Tim Berners-Lee hat diese Foto 1992 nach einem Auftritt der Gruppe gescannt und online gestellt.
8.8.11
Das Abendmahl 2011
7.8.11
Fotografie - Microstocks

| (Zum Vergrößern anklicken) |














