Showing posts with label Belichtungszeit. Show all posts
Showing posts with label Belichtungszeit. Show all posts

12.12.11

Blitzempfehlung, der neue Nissin Speedlite Di622 Mark II

Die Tage werden kürzer und das Tageslicht immer diffuser. Der Winter, eine Jahreszeit mit herrlichen Bildmotiven, aber schwierigen Lichtverhältnissen. Dennoch sollten die Feiertage genutzt werden und das Hobby nicht zum Ärgernis werden. Um auch in der Winterzeit über genügend Licht zu verfügen, bietet sich jetzt ein überarbeiteter Einsteigerblitz an,
Nissin schickt eine überarbeitete Version des Speedlite Di622 auf den Markt, welcher, neben dem Canon Speedlite 580EX II, auch von uns genutzt wird.

Der neue Nissin ist speziell auf Sony Kameras ausgerichtet, da es die Sony-eigene TTL-Technologie namens ADI/P-TTL unterstützt. Das Sony-System übernimmt demzufolge alle relevanten Aufgaben der Blitzeinstellung, welche sich an den eingestellten Belichtungszeiten, Blenden und Brennweiten orientiert. Es wird somit eine bestmögliche Belichtung des Motivs gewährleistet. Ebenso ist der Blitz auch kompatibel mit etlichen Canon und Nikon Modellen.

Der Nissin Speetlite Di622 Mark II verfügt darüber hinaus über einen Schwenkreflektor, welcher es ermöglicht, dass sich der Blitz auf die Brennweiten von 24mm – 105mm automatisch anpasst. Weitere Features, wie der herausziehbare Diffusor oder die Reflektorscheibe, dienen zur Optimierung der Lichtstreuung. Der schwenkbare Blitzkopf deckt einen 360° Radius ab und kann in einem Winkel von 45°-90° verstellt werden, was ihn sehr flexibel macht. Ein AF-Hilfslicht unterstützt des weiteren die Abstandsmessung von 0,7 m – 6m.

Die Blitzkorrektur des Blitzes lässt sich ebenso auch manuell, in 0,5er-Schritten, von – 1,5 Ev auf +1,5 Ev regulieren und weist eine Farbtemperatur von ca. 5600K auf, sowie Blitzleichtzeiten von 1/800s bis 1/20000 s.

Die besondere Eigenschaft des Blitzes liegt jedoch darin, dass er sich als Slave-Blitz einsetzen lässt, sprich man kann ihn an einen unabhängigen Ort aufstellen und nicht nur als Aufsteckblitz verwenden. Verwendbar ist er mit kabellosen Blitz-Fernauslösungen, wie Digital Slave (Systeme mit Vorblitz), Slave Film (Systeme ohne Vorblitz) oder durch Wireless mit einem Masterblitz einer Kamera.

Der neue Speedlite Di622 Mark II von Nissin ist somit ein Einsteiger-Allrounder für geringes Geld, da der Preis auf gerade einmal 189,99 € angesetzt ist. Die Vorgänger-Version ist schon für ca. 120 € zu haben.

14.10.11

Grundlagen der Fotografie #3: Die Lichtempfindlichkeit bzw. ISO

Neben den schon genannten Einstellungen, Blende und Verschlusszeit, gibt es eine weitere Einstellung, die man an einer DSLR einstellen kann, um seine Bilder zu optimieren. Im Manuellen Modus lässt sich die Lichtempfindlichkeit des Sensors bestimmen. Doch was für Auswirkungen hat dies? Eine Beschreibung zur ISO lesen sie hier:

Die Änderung der Lichtempfindlichkeit gibt es nicht erst seit dem Zeitalter der Digitalen Fotografie, sondern gab es auch schon bei analogen Kameras. Hier konnte man früher diverse Filme mit unterschiedlichen ISO-Werten kaufen. Der Vorteil der heutigen digitalen Fotografie ist jedoch, dass problemlos zwischen den Bildern die ISO gewechselt werden kann.

ISO ist eine allgemeine Abkürzung für eine internationale Norm und bedeutet International Organisation for Standardisation.

Die ISO-Werte beschreiben wie Lichtempfindlich der Sensor ist und reichen von einer Skala von 50 - < 10000 - bei Profi-Spiegelreflexkameras. Die Lichtempfindlichkeit verdoppelt sich bei jeder Stufe, somit ist beispielsweise ISO 100 doppelt so lichtempfindlich wie ISO 50. Die Belichtungsstufen werden somit immer x2 genommen: 50 -100-200-400-800-1600 usw.

Es folgt daraus, dass die Wertänderung den gleichen Effekt hat, wie wenn man um eine Belichtungsstufe länger belichten würde. Man hat den Vorteil mehr Licht bei gleichen, niedrigen Belichtungszeiten einfangen zu können. Möchte man beispielsweise Fotos von einem Hallenfussballspiel machen, so muss man einen höheren ISO-Wert verwenden, da man sehr diffuses Licht in der Halle hat und ebenso eine hohe Verschlusszeit für scharfe Aufnahmen der Bewegungen benötigt. Der Fotograf greift also nur dann auf die ISO zu, wenn das vorhandene Licht nicht mehr für kurze Verschlusszeiten ausreicht. Es steht somit neben der Blende und der Verschlusszeit eine weitere Option zur Verfügung, um die Lichtempfindlichkeit zu wählen.

Eine hohe ISO hat jedoch auch einen unangenehmen Nebeneffekt. Aufgrund dass der Sensor das Bild digital verstärkt, kommt es auch eher zu Bildstörungen. Diese Bildstörungen schlagen sich in der Qualität des Bildes nieder und es entsteht das bekannte „Rauschen“. Unter dem Begriff „Rauschen“ wird die Grobkörnigkeit des Bildes bezeichnet. Bei welchem ISO-Wert ein Bild anfängt „Rauschen“ aufzuweisen ist unterschiedlich. Dies kommt je auf Sensortyp drauf an und wie groß er ist. Bei Kompaktkameras kommt es verständlicher Weise schneller zu einem „Rauschen“, da hier die gleiche Anzahl von Pixeln auf einem wesentlich kleineren Sensor untergebracht werden müssen und somit die Störungsrate steigt. 

Vergleich des Bildrauschens bei verschiedenen ISO-Werten. Ein Blitz wurde zu Hilfe genommen, damit die Einstellungen der Blende und der Verschlusszeit gleich bleiben konnten.