3.3.12

Geld verdienen: Google AdSense



Quelle: Wikipedia

Was ist Google AdSense?
Google AdSense ist ein Dienst der bekannten Suchmaschine Google für Website- und Blogbetreiber. Der Dienst ermöglicht es diesen auf ihrer Website oder ihrem Blog Werbung zu schalten und für diese eine Provision erhalten. Die Besonderheit dabei ist, dass die Werbung inhaltsbezogen ist.

Wie funktioniert Google AdSense?
Das Prinzip von Google AdSense ist sehr einfach und schnell erklärt: Man meldet sich bei dem Programm mit - wie es bei Google üblich ist - ziemlich vielen privaten Daten an und registriert anschließend seine Website oder seinen Blog. Daraufhin erstellt man einen Anzeigeblog, welcher den eigenen Wünschen entspricht. Hier bietet Google AdSense sehr viele verschiedene Formate an, was eine harmonische Einbindung in das Layout der Seite ermöglicht. Auch farbliche Anpassungen sind möglich.
Anschließend erstellt der User entweder selbst einen Channel mit auf die Website zugeschnittenem Inhalt, oder spart sich diesen, mehr oder weniger unnötigen Aufwand, und lässt stattdessen Google die Seite durchsuchen. Hierauf wird von AdSense automatisch eine, in den Kontext der Website passende, Anzeige erstellt. Nun erhält der User einen HTML Code welcher nur noch per Copy-Paste an die Stelle, an welcher die Werbung angezeigt werden soll, eingefügt werden muss.
Einige Dienste die am Google Affiliate Program teilnehmen, wie beispielsweise der Google-eigene Blogdienst Blogger (welcher auch diesen Blog hostet), erleichtern diesen Vorgang noch stärker indem man lediglich seine ID angeben muss und anschließend im Dashboard die Platzierung der Werbung festlegen kann. In diesem Beispiel wird die Statistik über die Einnahmen sogar direkt auf das Dashboard weitergeleitet, wodurch man sich das seperate einloggen in Google AdSense spart. Allerdings habe ich festgestellt, dass diese Schnittstelle der beiden Dienste noch sehr anfällig für Bugs ist, weshalb ich empfehle direkt bei Google AdSense nachzuschauen.
Nachdem die Einbindung vollzogen wurde wird sofort Werbung angezeigt und der Betreiber des AdSense Kontos erhält eine Vergütung, falls eine Besucher die Werbung anklicken sollte. In einigen Fällen sogar noch für die Aktionen die der Besucher auf der beworbenen Website vollzieht.

Die Bezahlung
Nun zum wohl wichtigsten Teil: Der Bezahlung.
Google zählt, lediglich Clicks, sprich Views (also das bloße laden der Werbung) zählt nicht. Für diese Clicks gibt es eine Standardvergütung, welche der Distributor erhält. Allerdings hängt diese Standardvergütung wieder von einigen Faktoren wie zum Beispiel dem Themengebiet, der Relevanz, der Nachfrage und der Anzeigehäufigkeit, so wie den mit dem Advertiser verhandelten Vertrag ab. In der Regel bewegt sie sich diese bei ca. 0.2€. Fakt ist, dass diese Standardvergütung nicht sehr hoch, aber angemessen ist.
Zusätzlich dazu werden weitere Einnahmen durch die Art der Werbung und das Nutzerverhalten der User generiert. Dies geschieht etwa so, dass über reflinks besondere Vergütungen ausgeschüttet werden, wenn sich ein User auf der verlinkten Seite registriert, ein Abonnement abschließt oder etwas einkauft. Dies sind meistens festgelegte Regelsätze (bei Registrierungen und Abonnements) oder prozentuale Anteile mit einer Schranke nach oben (bei Einkäufen). Ob diese Optionen für zusätzliche Einnahmen aber zur Verfügung stehen, regelt nicht der Distributor sonder der Vertrag zwischen Advertiser und Google, auf welchen der Distributor keinen Einfluss hat.
Der letzte Faktor der zusätzliche Einnahmen generieren kann ist die Zeit und das Surfverhalten des Users auf der beworbenen Seite, sprich ob diese nur im Hintergrund geöffnet ist, oder ob sich der User auf der Seite bewegt und Seiteninterne Links klickt. Auf die Vergütung bei diesem System hat der Distributor aber ebenfalls keinen Einfluss. Seiten die geöffnet und anschließend gleich wieder geschlossen werden, werden von Google nicht als Click gezählt und generieren somit auch keine Einnahmen für den Distributor.
Die Erfahrung hat aber gezeigt, dass es bei Google mittlerweile bei fast jeder Werbung Optionen zur Generierung von zusätzlichen Einnahmen gibt, was Google dadurch zu einem recht attraktiven Partner macht.

Nun stellt sich die Frage wie hoch die Einnahmen durch den Dienst sind. Hierzu ist zu sagen, dass dies stark abhängig ist von der Website auf welcher die Werbung eingebunden wird. Konkrete Angaben lassen sich hier auch nur sehr schwer machen.
Auf diesem Blog schwankte meine CPV / CTR (Clicks per View / Click Through Rate) im vergangenen Jahr zwischen 0,5 und 8%. Daraus resultiert, dass von 100 Besuchern je nach Tag 0,5 beziehungsweise 8 Stück auf die Werbung geklickt haben und mir auch Einnahmen generiert haben, denn ansonsten würden sie in der Statistik nicht auftauchen. Die Einnahmen durch diese Benutzer schwankten zwischen 0.1€ und 2,6€ pro Click (CPC = Costs per Click). Der Schnitt über das ganze Jahr aus Google Analytics sagt mir es seien durchschnittlich 0,31€ gewesen, welche ich im letzten Jahr pro Besucher der auf die Werbung geklickt hat verdient habe.

Rechnen wir diese Daten einmal hoch:

Beispiel (theoretisch):
Besucher: 1.000 / Monat
CTR: 3%
CPC: 0,3€
= 30 * 0,3€ = 9€ / Monat

Mit gleichen CTR und CPC Werten und bereits 10.000 Besuchern pro Monat, wäre man somit bereits auf 90€ pro Monat und auf 900€ pro Monat, ausgehend von 100.000 monatlichen Besuchern.
Wie hoch der finale Verdienst ausfällt ist schwer zu sagen, allerdings steigt er linear zur Besucherzahl.

Meine Statistik; CTR = Click Through Rate // CPC = Costs per Click // RPM = Einnahmen pro 1000 Seitenaufrufe

Optimierung:
  • Da dieser Verdienst noch nicht sehr hoch ist kann man diesen durch die Optimierung der Werbung weiter steigern. So gibt es verschiedene Arten der Werbung die auch unterschiedlich vergütet werden. Bannergrafiken erfahren daher eine höhere Vergütung als Textblöcke. Daher bietet es sich an Bannergrafiken mit einzubauen.
  • Außerdem sollte man die Werbung möglichst passend und unauffällig in die Seite einbinden. Zum Einen sieht das wesentlich harmonischer aus und zum Anderen werden auch versehentliche Clicks als solche gezählt und führen zu einer Vergütung. Dadurch kann man also seine CTR verbessern.
  • Des Weiteren gilt es gerade bei Blogs viele und vor allem passende Keywords zu verwenden, dadurch wird der Content der Seite angepasst. Dies führt ebenfalls zu zwei Vorteilen. Der Erste ist, dass die Werbung erneut unauffälliger wird und als weniger störend empfunden wird, weil sie zum Inhalt der Seite passt. Der Zweite Pluspunkt ist die Tatsache, dass die Besucher falls sie auf eine Werbung geklickt haben auf der Seite auch länger verweilen, weil es sie interessiert. Dadurch generiert man ebenfalls wesentlich höhere Einnahmen.
  • Eine geschickte Platzierung der Werbung ist ebenfalls nicht zu verachten. Absätze innerhalb von Textblöcken oder die Navigationsleisten bieten sich besonders an, weil man sicher gehen kann, dass die Werbung dort Beachtung findet.
  • Eine weitere Variante der Optimierung ist das einbinden von bis zu 3 Werbelöcken, dadurch werden die Views häufiger gezählt. Das senkt die CTR (siehe Seitenende: Achtung!)
  • Zuletzt bietet Google AdSense die Möglichkeit eine Suchfunktion für seine eigene Website oder Blog zu erstellen. In diese Suche werden anschließend Sponsored Links mit eingebaut beziehungsweise Werbebanner eingebettet, folglich kann man hier auch noch zusätzliches Geld verdienen.
  • Natürlich sollte man die ausführlichen Statistiken direkt in Google AdSense beziehungsweise über Google Analytics ansehen. Dadurch findet man oft Interessensgebiete so wie Quellen von denen die Besucher kommen und ähnliche Informationen, welche einem erheblich helfen können beim optimieren der Werbefläche und des Inhaltes. 

!Achtung!
Das Angebot verlockt natürlich dazu, zusätzliche Einnahmen zu generieren, indem man selbst auf die Werbung klickt, allerdings verbirgt sich hinter dieser Versuchung der größte negative Aspekt von Google AdSense.
Dieser Aspekt ist die sehr radikale Vertragskündigung, vermutlich weil ein zu großer Schaden durch Missbrauch entstanden ist. Welche Kriterien dafür herangezogen werden kann der Distributor ebenfalls nicht komplett einsehen, bleibt aber im Fall einer Kündigung ohne Auszahlung und ohne die Hoffnung einen neuen Vertrag mit Google abschließen zu können, stehen.
Ein wichtiges, bekanntes, Indiz für die Legitimität eines Distributor ist aber der CPV Faktor (Clicks per View). Ist dieser außergewöhnlich hoch - was bereits 5% sein können - kann der Distributor von Google als verdächtig eingestuft werden. Auch verzeichnet Google die IP's von welchen die Clicks kommen und gleicht dadurch ab, ob die Clicks immer von der gleichen Quelle kommen oder nicht. Zuletzt wird auch überprüft ob es zu unregelmäßigen, außergewöhnlich starken Steigerungen von Clicks kommt. Sprich eine Seite die im Schnitt in einer Woche nur 10 Sponsored Clicks erhält, in einer Woche aber auf einmal 200 Sponsored Clicks hat, wirkt verdächtig.


5.2.12

Online Geld verdienen

Auf mehrere Anfragen und dem Grund, dass ich die letzten 2 Jahre einiges an Erfahrung gesammelt habe, habe ich mich entschieden eine kleine Blogserie zum Verdienen von Geld mit Hilfe des Internets zu schreiben. Wichtig ist dabei, dass keine besonderen Kenntnisse vorhanden sein müssen.
Es sei aber gesagt, dass dies kein "How to be rich 2.0"-Guide wird. Sondern lediglich eine Auflistung und Bewertung verschiedenster Dienste, welche es einem erlauben - vor allem als Schüler oder Student - etwas nebenher zu verdienen. Einige davon sind sicherlich so aufgebaut, dass man unter genug Zeitaufwand und Engagement auch seinen Lebensunterhalt damit bestreiten kann. Dies wird aber NICHT die Regel sein. Sollte jedoch möglich sein, indem man jene Tätigkeit zu seinem Hauptberufsfeld macht und entsprechend Zeit und unter Umständen auch Geld investiert (Stockfotografie, Webjournalismus etc.).
Viel mehr soll hier aufgezeigt werden wie man das Taschengeld aufstocken kann.

Nun eine Liste der Dienste, die bei Gelegenheit erweitert wird und zu den jeweiligen Diensten, ihrer Erklärung und Bewertung führt:

  1. Microstock, Fotolia & Shutterstock
  2. Startseite als Werbefläche,WISEDOCK
  3. Content über Soziale Netzwerke teilen, facebook, twitter, tumblr & Co.
  4. Eigene Website oder Blog, Google AdSense
3 weitere Artikel sind momentan in Arbeit.

Content über Soziale Netzwerke teilen, shareifyoulike


Quelle: shareifyoulike

Shareifyoulike.com ist ein Dienst welcher einen mit Content (=(Werbe)inhalten) versorgt, die man eigenständig in Sozialen Netzwerken teilen kann und anschließend dafür eine Vergütung erhält.

Das ganze funktioniert wie folgt:
Man registriert einen Channel, zum Beispiel die eigene Facebook Pinnwand. Bei dieser Registrierung gibt man nun an auf welche Themen der Channel spezialisiert ist, welche Zielgruppe die Inhalte sehen wird und in welchen Sprachen man Inhalte publizieren möchte. Anschließend wird der Channel von shareifyoulike geprüft und angenommen oder abgelehnt. Wurde er angenommen so kann man sofort loslegen Content zu teilen. Dies funktioniert so, dass man ein Statusupdate mit dem Inhalt der Werbekampagne macht (in diesem Beispiel, eine neue Statusmeldung verfasst). Der Inhalt ist meistens nur ein Link welcher kopiert werden muss. Zuletzt kopiert man den direkten Link zu dem Statusupdate und fügt ihn als Referenz bei shareifyoulike ein. 
Das war bereits alles. 


Die Vergütung:
Die Vergütung erfolgt immer zum Tageswechsel für alle geteilten Inhalte und ist sehr variabel. Am lukrativsten ist meistens Facebook, weil dort oft Apps geteilt werden können und diese die höchste Standardvergütung haben. Zusätzlich dazu erhält man je nach Werbekampagne auch eine extra Vergütung per View. Es wird also zwischen 2 Vergütungsarten unterschieden. Zum einen die Vergütung pro Veröffentlichung und zum anderen jene pro View des geteilten Inhaltes. Oftmals laufen auch beide Vergütungsvarianten zeitgleich ab. 
Die Höhe der Vergütung liegt dabei im Bereich von 0.03ct (niedrigste per View Vergütung die ich bisher hatte) und 2.50€ (per share). 

Dies mag zwar nicht nach viel Geld klingen, summiert sich aber. Bedenkt man, dass die regulären Vergütungen - zumindest im per View Segment - höher sind und gerade bei einem Facebookaccount die Links häufig von den Freunden angeklickt werden.
Der größte Vorteil und am stärksten den Gewinn beeinflussende Faktor ist aber die Möglichkeit mehrere Channel innerhalb von einem Account zu registrieren. So kann man mehrere Facebook-, Twitter-, Tumbler-, etc. Accounts gleichzeitig verwalten und mit ihnen Geld verdienen. 
Letztendlich spielt auch die oben bereits angesprochene Themenwahl der Channels eine Rolle. So erhält man höhere Vergütungen, umso besser die Themen zur jeweiligen Werbekampagne passen.

Beachtet man all dies kann man unter relativ geringem Zeitaufwand und ohne Zwang nebenher ein nettes Sümmchen verdienen. Zum teilen von einer Werbekampagne über 10 Channel benötigt man vielleicht 10 Minuten und verdient damit zwischen 5 und 20€.


Die Vor- und Nachteile der einzelnen Channel:
  • Facebook
    • + höchste Standardvergütung per Share und zusätzlich viele Views
    • - sehr großer Zeitaufwand für die Accountpflege, ein FB-Account ist kein Problem, weil man den sowieso hat, mehrere können lästig werden
  • Twitter
    • + sehr einfache Verwaltung und Pflege mehrere Accounts und der geringste Zeitaufwand, dank Apps wie Tweetdeck
    • - eher geringe Vergütung (50ct - 1€ per Tweet, selten per View Vergütung)
  • Tumblr
    • + nicht allzu aufwändige Accountpflege
    • + Falls eine Tumblr Kampagne kommt, hat diese meistens eine gute Vergütung
    • - das eintragen von Keywords erfordert Zeit
    • - noch nicht jede Kampage unterstützt Tumblr

Zusätzliche Informationen:
Die Auszahlung kann ab 10€ erfolgen. Dabei wird aber eine Transaktionsgebühr von 1€ berechnet, weshalb ich immer erst nach 100€ eine Auszahlung anfordere.
Es sei jedoch gesagt, dass PayPal das einzige unterstützte System ist und die Auszahlung in einem Zeitraum von 1-2 Tagen erfolgt. Dabei wird jedoch eine Rechnung gemailt und man erhält eine Bestätigung von PayPal sobald das Geld überwiesen wurde.

Der Support von shareifyoulike.com ist sehr freundlich und reagiert während den regulären Arbeitszeiten innerhalb von wenigen Minuten oder Stunden und ist sogar per Facebook Message zu erreichen.

Die Toppartner von shareifyoulike.com sind:
AMD, Mammut, Activision, McDonalds, PokerStars.de, VW, Sony, Unilever, OTTO, Sony Music, Philips, Schwarzkopf, Microsoft, Universal Music und RWE.


Anhang:
(Rechnungen mit zensierten Benutzerdaten. Anmerkung: Die Rechnung wird per One-Click Verfahren automatisch generiert)


26.1.12

wild heart

Mit diesem Post möchte ich heute eine neue Reihe einführen. Nämlich die Vorstellung von verschiedener Blogs die ich besonders interessant, gelungen oder schlichtweg empfehlenswert finde. Das Hauptaugenmerk wird dabei vielmehr auf "kleinen" Blogs als auf den "Global Playern" liegen. Schließlich kennt man letztere sowieso.

Die Erste Blogvorstellung ist M. mit ihrem Blog wild heart gewidmet.
Ihr Blog ist nicht streng in eine Kategorie einzuordnen - aber gerade das macht ihn so interessant und hebt ihn deutlich von der breiten Masse ab. Ganz grob kann man sagen es ist ein Fashion und Lifestyle Blog mit einer ordentlichen Portion Individualität und etwas Daily Life. Teilweise ganz in Our Town Manier. Das macht den Blog aber keineswegs langweilig, sondern nur origineller. 



Sie bloggt hauptsächlich über Mode und stellt oftmals auch ihre eigenen Outfits mit Hilfe von kreativen Fotografien vor. Hin und wieder findet man auch den ein oder anderen persönlichen Post oder Make-up Tipp. Zuletzt tauchen immer wieder schöne, individuelle und aussagekräftige Fotografien auf ihrem Blog auf.

Alles in Allem klingt dies erst einmal wie ein klassischer "Mädchenblog". Darum handelt es sich bei ihrem Blog aber aus oben genannten Gründen bei weitem nicht. Und auch wenn Make-up und Mode nicht die gerade die Welt eines männlichen Lesers ist, lohnt es sich, aufgrund ihrer Kreativität, auf dem Blog vorbeizuschauen.


12.12.11

Blitzempfehlung, der neue Nissin Speedlite Di622 Mark II

Die Tage werden kürzer und das Tageslicht immer diffuser. Der Winter, eine Jahreszeit mit herrlichen Bildmotiven, aber schwierigen Lichtverhältnissen. Dennoch sollten die Feiertage genutzt werden und das Hobby nicht zum Ärgernis werden. Um auch in der Winterzeit über genügend Licht zu verfügen, bietet sich jetzt ein überarbeiteter Einsteigerblitz an,
Nissin schickt eine überarbeitete Version des Speedlite Di622 auf den Markt, welcher, neben dem Canon Speedlite 580EX II, auch von uns genutzt wird.

Der neue Nissin ist speziell auf Sony Kameras ausgerichtet, da es die Sony-eigene TTL-Technologie namens ADI/P-TTL unterstützt. Das Sony-System übernimmt demzufolge alle relevanten Aufgaben der Blitzeinstellung, welche sich an den eingestellten Belichtungszeiten, Blenden und Brennweiten orientiert. Es wird somit eine bestmögliche Belichtung des Motivs gewährleistet. Ebenso ist der Blitz auch kompatibel mit etlichen Canon und Nikon Modellen.

Der Nissin Speetlite Di622 Mark II verfügt darüber hinaus über einen Schwenkreflektor, welcher es ermöglicht, dass sich der Blitz auf die Brennweiten von 24mm – 105mm automatisch anpasst. Weitere Features, wie der herausziehbare Diffusor oder die Reflektorscheibe, dienen zur Optimierung der Lichtstreuung. Der schwenkbare Blitzkopf deckt einen 360° Radius ab und kann in einem Winkel von 45°-90° verstellt werden, was ihn sehr flexibel macht. Ein AF-Hilfslicht unterstützt des weiteren die Abstandsmessung von 0,7 m – 6m.

Die Blitzkorrektur des Blitzes lässt sich ebenso auch manuell, in 0,5er-Schritten, von – 1,5 Ev auf +1,5 Ev regulieren und weist eine Farbtemperatur von ca. 5600K auf, sowie Blitzleichtzeiten von 1/800s bis 1/20000 s.

Die besondere Eigenschaft des Blitzes liegt jedoch darin, dass er sich als Slave-Blitz einsetzen lässt, sprich man kann ihn an einen unabhängigen Ort aufstellen und nicht nur als Aufsteckblitz verwenden. Verwendbar ist er mit kabellosen Blitz-Fernauslösungen, wie Digital Slave (Systeme mit Vorblitz), Slave Film (Systeme ohne Vorblitz) oder durch Wireless mit einem Masterblitz einer Kamera.

Der neue Speedlite Di622 Mark II von Nissin ist somit ein Einsteiger-Allrounder für geringes Geld, da der Preis auf gerade einmal 189,99 € angesetzt ist. Die Vorgänger-Version ist schon für ca. 120 € zu haben.